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Leistungsfähigkeit, Energieeffizienz und die Einsparung natürlicher Ressourcen spielen eine ständig zunehmende Rolle bei der Entwicklung moderner technischer Systeme. Dies gilt für Fahrzeuge jeglicher Art genauso wie für den Maschinenbau und die Bauwirtschaft. Sehr häufig fungieren innovative Werkstoffe als Wegbereiter für die Einführung neuer Technologien. In vielen Fällen können jedoch hochleistungsfähige Bauteile nicht mehr nur aus einem Material konstruiert werden. Um die spezifischen Eigenschaften eines Werkstoffs voll nutzen zu können ist vor allem auch im Leichtbau, die Kombination verschiedener Materialien erforderlich. Wenn diese Werkstoffkombination durch unlösbare Verbindungen erfolgt, spricht man von Multimaterial-Design oder Hybriden Strukturen. Die Bezeichnung Hybrid kommt dabei aus dem Griechischen und bedeutet gemischt, bzw. gemischten Ursprungs. Hieraus ergeben sich besondere Anforderungen an die Füge- und Fertigungstechnik, die Konstruktionsmethoden und zahlreiche weitere Aspekte.

Die zweite Tagung ‘Euro Hybrid Materials and Structures’ behandelt den kompletten Bereich hybrider Konzepte, vom Werkstoff bis zur Konstruktion, von der Fertigung bis zur Anwendung.Ein effektiver und ressourcenschonender Einsatz von Werkstoffen erfordert ein tiefgehendes Verständnis über das Material- und Bauteilverhalten in der jeweiligen Anwendung. 


Ziel der Konferenz ist der Austausch von Erkenntnissen sowohl disziplinenübergreifend als auch zwischen Wissenschaft und industriellen Anwendern. Um dies zu erreichen, wird eine vielfältige Mischung aus Präsentationen mit praktischem Bezug und Diskussionen mit wissenschaftlichem Hintergrund geboten.
Wir freuen uns, Sie in Kaiserslautern begrüßen zu können!

Prof. Dr.-Ing. Joachim M. Hausmann
Institut für Verbundwerkstoffe GmbH

Prof. Dr.-Ing. Marc Siebert
PFH – Private Hochschule Göttingen